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Leitzach

Lage des Gewässers

Die Leitzach ist ein Fließgewässer der Bayerischen Voralpen, welches durch ein Zusammenfluss verschiedener Bäche in Bayrischzell entsteht. Sie ist namensgebend für das Leitzachtal und mündet nach 33,5 km in die Mangfall bei Feldkirchen-Westerham.

Bei den hier vorgestellten Strecken handelt es sich um drei Teilstrecken, welche durch den Bezirksfischereiverein Miesbach bewirtschaftet werden.

Daten der strecken

Leitzach Bayrischzell: Länge – 3,2 km

Leitzach Fliegenstrecke: Länge – 1,9 km

Leitzach Mühle: Länge – 3,0 km

Fischbestand

Regenbogenforellen, Bachforellen, Europäische Äsche, vereinzelt Bachsaibling.

preis für Tageskarten und saison

Tageskarten werden an Gäste mit Übernachtungsnachweis im Landkreis Miesbach ausgegeben. Verkauft werden die Karten im Waitzinger Keller, Schliersee Strasse 16, in Miesbach für 25 Euro pro Strecke, zzgl. einer Verkaufsgebühr von 3 Euro.

Die Saison beginnt am 16. April und endet am 31. Oktober, wobei ab dem 01. Oktober nur noch das Fischen mit künstlicher Fliege erlaubt ist.

Beschreibung und Tipps

Die Leitzach zählt ohne Frage zu den hervorragendsten Fischereirevieren in Bayern. Ihre ausgezeichnete Wasserqualität, weitgehend stark bewachsene Ufern und schnellfließende Strömung bietet eine optimale Heimat für Regenbogenforellen, Bachforellen und Äschen. Letztere sind ganzjährig geschont, weshalb die Fischerei ohne Widerhaken selbstverständlich sein sollte, wobei die Strecken Bayrischzell und Mühle auch für Spinnfischer zugänglich ist.

Alle drei Strecken bieten einen guten Bestand an Fischen. Vor allem an der Fliegenstrecke und Leitzach Mühle lohnt es sich die schnellen und tiefen Stellen zu befischen. Mit etwas Geduld und Gefühl sind auch Äschen über 45 cm zu fangen. Aufgrund des klaren Wassers sind viele Fische gut auf Sicht anzufischen. Vor oder hinter jedem Stein können schöne Forellen und Äschen stehen. Aber Achtung, die Fische sind sehr heikel und gehen meistens nur ein mal auf eine Fliege! Die Fliegenstrecke schließt unmittelbar an die Mühle Strecke an. Hier sollte man auf die Grenztafel achten, welche etwa 60 Meter nach der 2 Kurve im Leitzachtal von Wörnsmühle aus kommend gut sichtbar am Strassen-, bzw. Uferrand ist.

Das Insektenvorkommen ist zahlreich, bestehend aus Stein-, Köcher-, und Eintagsfliegen, weshalb es sich vor Beginn der Fischerei stets lohnt einen Blick unter einem Stein zu werfen. Zu den gängigen Fliegenmuster zählen je nach Jahreszeit Nymphen wie beispielsweise Red Tag, Hare’s Ear, und Czech Nymphs in Braun/Beige/oder Grün. Aufgrund der oft schnell fließenden Strömung empfiehlt es sich mit Tungsten Nymphen zu fischen. Zu den Trockenfliegenmuster zählen Klassiker wie Parachute Adams in Größen zwischen 12 bis 18, Braune Caddis, Blue Dunn, oder Red Tag. Ich persönlich fische gerne mit einem langen, 0.16 oder 0.18 Vorfach auf einer kurzen 8 Fuss #4 Rute.

Bis auf wenige Stellen sind alle drei Strecken gut zu bewaten. Wie so oft empfiehlt es sich allerdings, wenn möglich, nicht ins Wasser zu gehen, um die Fischen nicht zu verschrecken.

Bilder vom Gewässer

       

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